Mit Botschaft und Einsatz beginnen
Was soll der Inhalt erklären oder auslösen? Für eine Einladung kann eine kurze Idee genügen; für eine Produktdarstellung müssen Eigenschaften nachvollziehbar gezeigt werden. Zielgruppe, Kanal, gewünschte Laufzeit und nächste Handlung stehen deshalb am Anfang des Briefings.
Die Geschichte wird zuerst in Szenen und Aussagen beschrieben. Danach wird entschieden, welche Bestandteile real aufgenommen, in 3D gestaltet oder generativ produziert werden. Die Methode folgt der Aufgabe und dem erforderlichen Grad an Genauigkeit.
Reale Bilder, 3D und KI bewusst kombinieren
Originalaufnahmen belegen einen realen Eventeinsatz. 3D-Ansichten erklären geplante Räume oder gestaltete Objekte. Generative Bilder eröffnen zusätzliche Motivwelten. Bei einer Kombination bleibt nachvollziehbar, welche Teile tatsächlich aufgenommen und welche gestaltet wurden.
Sollen ein bestimmtes Produkt, eine Person oder verbindliche Markenelemente erscheinen, wird früh getestet, ob das Verfahren die benötigte Genauigkeit erreicht. Für Logo, Typografie und andere feste Elemente können kontrollierte Grafikebenen geeigneter sein als eine generative Darstellung innerhalb des Bildes.
Machbarkeit an wenigen entscheidenden Szenen prüfen
Bevor viele Varianten produziert werden, entstehen Looktests für die schwierigen Stellen: ein wiederkehrendes Motiv, eine konkrete Bewegung, ein Übergang oder eine wichtige Produktansicht. Die Agentur und der Auftraggeber beurteilen diese Beispiele anhand der Briefingziele.
Die Ergebnisse bestimmen, welche Teile generativ entstehen können und welche anders umgesetzt werden. So lassen sich Gestaltungswunsch und technische Machbarkeit früh zusammenbringen. Eine gelungene Einzelaufnahme wird nicht als Zusage ausgegeben, dass jede spätere Szene automatisch dieselbe Genauigkeit erreicht.
Filmische Gestaltung und Ausgabe vervollständigen
Aus einzelnen Szenen wird erst durch Auswahl, Schnitt und Ton ein zusammenhängender Inhalt. Text, Rhythmus und Lesbarkeit werden passend zum Einsatz abgestimmt. Ein Bildschirm auf dem Event, eine Präsentation und ein vertikaler Social Clip benötigen unter Umständen eigene Fassungen.
Im Auftrag stehen die Ausgabeformate, Änderungsrunden und Abnahmekriterien. Markennutzung, Materialfreigaben, Musik und der jeweilige Verwendungszweck werden geprüft und mit den zuständigen Personen abgestimmt. Synthetische Inhalte werden im passenden Kontext als solche erläutert.
Persönliche KI-Ergebnisse als separates Eventmodul behandeln
Wenn Gäste vor Ort in eine individuelle Markenwelt eintauchen sollen, ist ein KI-Fotobox- oder KI-Videobox-Prozess eine andere Aufgabe als ein vorproduzierter Kampagnenfilm. Dazu gehören Aufnahme, Ergebnisqualität, Betreuung und Ausgabe für die Teilnehmenden.
MyPortrai übernimmt diese spezialisierten Eventangebote. 360company.ai entwickelt filmische und digitale Inhalte nach Briefing. Eine Agentur kann beide Leistungen in ein größeres Konzept einbeziehen und dabei die Zuständigkeiten, Tests und Freigaben für jeden Teil getrennt festlegen.
Checkliste für Ihr Briefing
- Botschaft, Zielgruppe und konkrete Ausspielung festlegen
- Reale Aufnahme, 3D und generative Szenen im Konzept unterscheiden
- Kritische Motive vor der Serienproduktion testen
- Freigaben für Look, Story und finale Fassung einplanen
- Ton, Text und Ausgabeformate gemeinsam prüfen
- Persönliche Eventergebnisse als eigenes Modul beauftragen
Die passenden Leistungen verbinden
- KI-Filmproduktion
- 3D-Visualisierung
- KI-Videobox für persönliche Gästeclips
- Agenturprojekt gemeinsam planen
Welche Bestandteile Ihr Projekt benötigt, klären wir anhand von Ziel, Fläche, Timing und gewünschtem Ergebnis.
Projekt besprechen