1. Die kritischen Aussagen vor dem Looktest benennen
Ein Film kann eine freie Markenwelt zeigen, ein Produkt erklären oder ein reales Ereignis dokumentieren. Für jede Szene wird festgehalten, welche Aussage sie tragen soll. Kritische Merkmale sind etwa Produktform, Aufdruck, Farbstand, bewegliche Teile und wiederkehrende Eigenschaften einer dargestellten Person. Diese Merkmale werden aus freigegebenen Grundlagen abgeleitet.
Eine Szene erhält außerdem eine Methode: generative Gestaltung, 3D, Realdreh oder eine Kombination. Eine synthetische Aufnahme darf keine tatsächlich stattgefundene Veranstaltung belegen. Wenn ein genaues Produktdetail im Test nicht ausreichend darstellbar ist, verändert das Team die Methode oder Einstellung, bevor die gesamte Serie produziert wird.
2. Looktest und Kontaktbogen auf eine Entscheidung ausrichten
Der Looktest prüft die schwierigste offene Darstellung, statt lediglich ein attraktives Motiv auszuwählen. Referenzmaterial, gewünschter Stil und unverzichtbare Merkmale stehen im gleichen Prüfblatt. Ein Kontaktbogen macht mehrere ausgewählte Einstellungen gemeinsam sichtbar. So kann die Freigabeperson erkennen, ob Figuren, Produkte und Bildsprache über eine Folge zusammenpassen.
Die Rückmeldung benennt den konkreten Befund: stimmt die Produktform, bleibt der Text lesbar, passt die Bewegung zum Inhalt? „Mehr Dynamik“ wird in eine überprüfbare Änderung übersetzt. Erst die bestätigte Auswahl wird zur Grundlage der weiteren Szenen. Ein Einzeltest ist keine Garantie für beliebig lange oder vollständig konsistente generative Bildfolgen.
| Prüffrage | Vor dem Test bereitstellen | Freigabegegenstand |
|---|---|---|
| Produkt erkennbar? | Freigegebene Ansichten, Farben und kritische Details | Akzeptierte Darstellung der tatsächlich gezeigten Merkmale |
| Figur/Look wiedererkennbar? | Freigegebene Referenz und beschriebene Merkmale | Auswahl mit dokumentierten verbleibenden Abweichungen |
| Aussage verständlich? | Botschaft, gewünschte Szene und Betrachtungskontext | Einstellung und Bildfolge vermitteln den vereinbarten Inhalt |
| Methode geeignet? | Unverzichtbare Fakten und gewünschter Verwendungszweck | Generativ, 3D oder Realdreh für diese Szene |
3. Rollen und Versionsstände im Freigabeplan führen
Marke, Lead-Agentur und Produktion können verschiedene Entscheidungen treffen. Die kreative Freigabe beurteilt Look und Dramaturgie; die produktverantwortliche Person bestätigt Sachmerkmale. Text, Ton und finale Verwendung erhalten ebenfalls einen benannten Ansprechpartner. Rückmeldungen werden gebündelt, damit widersprüchliche Wünsche vor der nächsten Produktionsphase geklärt werden.
Ein einfaches Protokoll enthält Shot-ID, Quelldatei, Version, Prüffrage, Kommentar und Freigabestatus. Es zeigt auch, welche Punkte noch offen sind. Eine neue Produktversion oder geänderte Szenenfolge nach Freigabe wird als Änderung mit betroffenen Dateien und Auswirkungen auf Umfang und Termin besprochen.
| Phase | Was freigegeben wird | Was noch offen bleiben kann |
|---|---|---|
| Looktest | Ausgewählte Bildwelt und kritische Darstellungsmerkmale | Weitere Szenen und finaler Schnitt |
| Storyboard / Szenenliste | Aussage, Methode und Reihenfolge | Tempo, Übergänge und Tonfassung |
| Rough Cut | Bildfolge, Rhythmus und vereinbarte Änderungen | Letzte Text-/Ton- und technische Ausgabenprüfung |
| Master / Kanalversion | Bestätigte Bild-, Text-, Ton- und Formatfassung | Zusätzliche Fassungen außerhalb des vereinbarten Umfangs |
4. Lieferformate und Nutzung vor dem Master festlegen
Ein Hochformat für Social, ein Webfilm und eine Screenfassung benötigen unterschiedliche Ausschnitte und technische Angaben. Das Lieferblatt nennt pro Ausgabe Kanal oder Player, Bildformat, Sprache, Ton, Untertitel, verantwortliche Freigabe und gewünschte Datei. Die verbindlichen Exportwerte werden anhand der tatsächlichen Verwendung abgestimmt.
Nutzungsumfang, bereitgestellte Materialien, Musik, Stimmen und gegebenenfalls erkennbare Personen werden projektbezogen geprüft. Eine freigegebene Masterdatei schließt die Übergabe von Projektdateien oder zusätzlichen Varianten nicht automatisch ein. Diese Liefergegenstände werden im Angebot ausdrücklich benannt.
5. Die tatsächliche Ausgabefassung gemeinsam prüfen
Vor Übergabe wird die bestätigte Fassung in ihrer vorgesehenen Verwendung angesehen. Geprüft werden Lesbarkeit, Ausschnitt, Ton-/Textstand, Dateibezeichnung und Wiedergabe. Eine Korrektur am Master wird auch für die betroffenen Kanalversionen nachvollzogen. So bleibt erkennbar, welche Datei tatsächlich eingesetzt werden soll.
Für ein erstes Gespräch reichen Botschaft, vorhandene Marken-/Produktgrundlagen und die gewünschte Ausspielung. Offene Angaben werden benannt; daraus entwickeln wir einen abgegrenzten Vorschlag für Looktest, Produktion und Lieferung. Persönliche KI-Eventvideos bleiben ein eigenständiges MyPortrai-Modul mit eigenem Gästeprozess.
Checkliste für Ihr Briefing
- Botschaft und faktische Aussagen pro Szene beschreiben
- Freigegebene Produkt-/Lookreferenzen und kritische Merkmale sammeln
- Kreativ-, Produkt-, Text-/Ton- und finale Freigabe benennen
- Shot-ID, Versionsstand und offene Punkte dokumentieren
- Master, Kanalversionen, Ton und Untertitel gesondert benennen
- Verwendung, Materialien und Änderungen projektbezogen abstimmen
Die passenden Leistungen verbinden
- KI-FilmproduktionLooktest, generative Produktion und Schnitt
- Motion DesignScreen-, Text- und Kanalversionen
- KI-Videobox für EventsPersönliche Gästeergebnisse als eigenes Produkt
Welche Bestandteile Ihr Projekt benötigt, klären wir anhand von Ziel, Fläche, Timing und gewünschtem Ergebnis.
Projekt besprechen